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Marktbericht Sonnenblumenkerne

Postitive Ernteprognosen! – 24.08.2017

Bauer im Feld voller Sonnenblumen - Marktbericht Sonnenblumenkerne

Bulgarien:

Die Entwicklung der neuen Ernte der Sonnenblumenkerne ist weiterhin positiv und die Anbauer rechnen bisher mit guten Erträgen. Die offiziellen Anbaustatistiken der EU weisen einen Anstieg der Anbauflächen zum Vorjahr um 2 % aus. Auf Basis dieser 820.000 Hektar und der Durchschnittserträge von 2,20 bis  2,50 MT/ha gehen verschiedene Ernteschätzungen von einem Erntevolumen von ca. 1,80 bis 2,0 Mio. MT aus.

Das Exportvolumen von bulgarischer Sonnenblumensaat hat sich in den vergangenen 5 Jahren deutlich verringert. Der Exportanteil ist in diesem Zeitraum von ca. 65 % auf nur noch knapp über 55 % gefallen. Die höhere Wertschöpfung bei der Ölproduktion und die steigenden Produktionsmengen der Schälbetriebe sorgen für eine steigende Nachfrage auf den lokalen Märkten.

Rumänien:

Auch in Rumänien haben die Anbauflächen für Sonnenblumen im Vergleich zur Ernte 2016 um gut 20.000 Hektar zugelegt. Rumänien ist mit über 1,04 Mio. Hektar mit Abstand das größte Anbaugebiet innerhalb der EU. Die klimatischen Bedingungen sind deutlich ungünstiger als in den anderen osteuropäischen Ursprüngen. Dürreperioden im Frühjahr oder in den Sommermonaten verursachten in den letzten Jahren deutlich niedrigere Hektarerträge. Dadurch liegt das durchschnittliche Erntevolumen trotz der hohen Anbauflächen zumeist unter 2 Mio. MT.

Ukraine:

Marktbeobachter schätzen auch die Entwicklung der ukrainischen Ernte bisher als sehr positiv ein, trotz der jahreszeittypischen regionalen Hitzeperioden. Die Anbauflächen wurden im Vergleich zur Vorjahressaison erneut ausgeweitet und könnten damit über der 6 Mio. Hektar-Marke liegen. Diese Kombination lässt viele Marktteilnehmer von einer Erntemenge von weit über 14 Mio. MT  ausgehen.

Die Exportmengen der ukrainischen Ölmühlen haben sich auch in dieser Saison erneut deutlich gesteigert. Bisher sollen in der Saison 2016/2017 rund 5 Mio. MT Sonnenblumen-Öl exportiert worden sein. Zu den Hauptabnehmern zählen weiterhin Indien, die EU und China, deren Anteil am Exportvolumen zusammen über 70 % beträgt.

Russland:

Nach optimistischen Schätzungen werden die russischen Anbauflächen knapp 8 Mio. Hektar betragen. Staatliche Stellen weisen einen Zuwachs von 300.000 Hektar gegenüber dem Vorjahr aus – erneut Rekordniveau.  Demzufolge wird mit Erntemengen über die 11 Mio. MT gerechnet, soweit die Hektarerträge wieder auf Vorjahresniveau (unter 1,50 MT/ha) ausfallen.

Auch die russischen Ölproduzenten konnten erneut ihre Exportmengen steigern. Bis Mitte des Jahres wurden bereits ca. 3,6 Mio. MT Sonnenblumen-Öl exportiert, was gut 500.000 MT über dem Vergleichszeitraum liegt. Mit einem Produktionsanteil von über 80 % bleibt Sonnenblumen-Öl weiterhin das wichtigste Produkt.

Empfehlung:

Die positiven Ernteaussichten, die stabile Marktlage und die günstigen Währungskurse bescheren den Käufern derzeit aktuell nie gekannte Preisregionen bei Sonnenblumenkernen. Die russischen Notierungen für Rohware (Inshell) und Sonnenblumen-Öl haben in den vergangenen 4 Wochen bereits leicht zugelegt. Die langfristigen Währungskursprognosen sind zum Jahresende eher rückläufig. Die Ernteprognosen für Sonnenblumenkerne in allen Hauptanbaugebieten sind sehr positiv, allerdings müssen diese Erträge auch realisiert werden können – hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.

Nutzen Sie die Möglichkeit und sichern Sie sich das aktuell überaus attraktive Preisniveau.

In Kürze – unsere Stärken:

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Tampico Trading – More than 30 Years of Success

“We only deal in a few well selected foodstuffs – but for these we are experts!”

EMail: c.dingfelder@tampico.de| Tel.: +49 911 91 96 69-27

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Marktbericht Kürbiskerne China

Was ist los auf dem Kürbismarkt? – 22.08.2017

Der Preisverfall der Kürbiskerne bewegte die Bauern in China in dieser Saison verstärkt dazu, Baumwolle und Mais anzubauen. Zudem führten staatliche Subventionen für den Anbau von Soja zu einer starken Erweiterung der Sojaanbauflächen.

Shine Skin

In der nord-östlichen Provinz Heilongjiang wurden die Anbauflächen sehr stark reduziert, manche Marktteilnehmer sprechen von ca. 70% im Vergleich zum Vorjahr. Erntebeginn ist vermutlich Anfang Oktober.In der westlichen Provinz Xinjiang wurden ca. 50 % weniger Shine Skin-Kerne angebaut. Erntebeginn ist vermutlich Ende August.Die Anbauflächen in der Inneren Mongolei wurden jedoch um ca. 30% ausgeweitet im Vergleich zur Vorsaison.

Snow White

In vereinzelten Anbauregionen wurden die Snow white Kerne um ca. 70% reduziert, was jedoch keine entsprechende Auswirkung auf die insgesamt zur Verfügung stehende Erntemenge haben soll, da es noch größere Überhänge aus der alten Ernte geben soll. Geerntet wird voraussichtlich Anfang Oktober.

GWS

Verglichen mit dem Vorjahr wurden die Anbauflächen sehr stark reduziert – manche Marktteilnehmer gehen von bis zu 80 % aus.

Zusammenfassung

Als Hauptimporteure stehen die Märkte der USA an erster und des Iran an zweiter Stelle.Der amerikanische Markt konzentriert sich hauptsächlich auf die Grade-AA-Qualitäten, wohingegen in den Iran und den erweiterten arabischen Raum die inshell-Ware für den Röstmarkt geliefert wird. Die auffallend starke Reduzierung der Anbauflächen führen viele Marktteilnehmer in China auf den starken Preisverfall der Kürbiskerne während der letzten Ernte zurück. Auf Grund der politischen Situation in USA verlor der USD gegenüber dem EURO stark an Wert. Die mittelfristigen Prognosen gehen tendenziell von einer weiteren Stärkung des EURO aus. Für die neue Ernte rechnen wir mit einem höheren Preisniveau, welches auf Grund der Währungsentwicklung aber etwas gedämpft werden könnte.

Sollten Sie auf GWS angewiesen sein, kann es Sinn machen sich frühzeitig zu engagieren. Bei shine skin würden wir raten abzuwarten.

Die Marktlage ist noch zu unübersichtlich. Wir erinnern uns noch zu gut an die letzte ANUGA vor zwei Jahren, als die Preise in die Höhe geredet wurden und dann unmittelbar danach sprichwörtlich in den Keller gingen. Einige Aufkäufer und Exporteure in China plagen finanzielle Sorgen. Das Geld ist nicht mehr so leicht zu bekommen, da die Zentralregierung das Dasein der Schattenbanken stark einschränkt. Diese Marktteilnehmer haben ein vitales Interesse, die Preise in die Höhe zu reden.

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USDA-Bericht – Schwerpunkt Sonnenblumen

Keine Überraschungen in Sachen Sonnenblumen zu erwarten! – 20.07.2017

Bericht Sonnenblumenkerne USDA - Farmer im Feld

Die Veröffentlichung des aktuellen USDA-Reports bringt im Bereich Sonnenblumenkerne keine großen Überraschungen und deckt sich mit den bisher positiven Berichten aus den osteuropäischen Ursprüngen.

Die Schätzungen der weltweiten Erntemengen vom Juni 2017 wurden nun um knapp 240.000 MT auf 46,82 Mio. MT angehoben, trotz einer leichten Korrektur (-40.000 Hektar) bei den Anbauflächen auf 25,18 Mio. Hektar in 2017/2018.

Die positivere Einschätzung beruht überwiegend auf der guten Entwicklung der neuen Ernte der Sonnenblumenkerne in der Ukraine (nun 14,50 Mio. MT) und den höheren Exportzahlen in Moldawien (+ 200.000 MT). Bei der Zunahme der moldawischen Exporte muss kritisch hinterfragt werden, ob das tatsächlich mit einem Anstieg der Anbau-/Erntemengen in Moldawien gleichzusetzen ist.

Für die EU geht man, im Vergleich zum Juni-Bericht, nun von einer Reduktion von 220.000 MT auf ein Gesamterntevolumen 8,38 Mio. MT aus und soll damit aber noch knapp 27.000 MT über dem Vorjahresergebnis bleiben.

Bericht Sonnenblumenkerne USDA - Erntemengen

Die weltweit starke Nachfrage nach Sonnenblumen-Öl führt seit einigen Jahren zu verstärkten Investitionen in weitere Kapazitäten bei den Ölmühlen. Gut 90 % der globalen Ernte werden jährlich zu Sonnenblumen-Öl verarbeitet, in der Saison 2017/2018 geht die USDA von ca. 18 Mio. MT aus.

Hierbei steigern die führenden Produzenten Ukraine (ca. 6,02 Mio. MT) und Russland (4,33 Mio. MT) seit Jahren kontinuierlich ihren Output. Die USDA prognostiziert in der EU (drittgrößter Produzent) einen leichten Rückgang von 60.000 MT auf 3,19 Mio. MT Sonnenblumen-Öl.

Die Preise für Sonnenblumen-Saat und -Öl sind in den vergangenen Jahren stetig gefallen. Im selben Zeitraum haben sich Soja- und Palm-Öl tendenziell verteuert, was einen der Gründe für die steigende Wettbewerbsfähigkeit von Sonnenblumen-Öl darstellt.

Bericht Sonnenblumenkerne USDA - Preisentwicklung

Diese Preistendenz bei der Sonnenblumen-Saat scheint bei den Anbauern in Osteuropa bisher noch kein Anlass zur Sorge zu sein, da die Anbauflächen innerhalb der EU stabil bleiben und in der Ukraine und Russland sogar weiter expandieren. Die gute Nachfrage durch die Ölmühlen und die internationalen Händler sorgten bisher für einen sicheren Absatz.

Auch die Ölmühlen profitieren von den guten Absatzchancen an den Weltmärkten, besonders innerhalb der EU ist der Konsum weiter ansteigend. Die rückläufigen Öl-Notierungen konnten bisher durch die gute Rohwarenversorgung und eine parallele Preisentwicklung bei der Rohware gut ausgeglichen werden.

In diesem dynamischen Umfeld bewegen sich ebenfalls die Schälbetriebe, deren Situation jedoch im Spannungsfeld zwischen den Preiserwartungen der Anbauer, den aktuellen Öl-Notierungen, dem Verlauf der Währungskurse und den Preisvorstellungen der Kunden für die Sonnenblumenkerne liegt. Der sehr starke Wettbewerbsdruck lässt hier Veränderung auf der Anbieterseite erwarten.

Gerne lassen wir Ihnen unser individuelles Angebot und genauere Informationen zu Sonnenblumenkernen zukommen!!


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Wie steht es außerdem um die neue Leinsaat-Ernte? -> Erfahren Sie mehr!!

 

Leinsaat-Ernte 2017

Wie steht es um die neue Leinsaat-Ernte? – 17.07.2017

Leinsaat-braun

Im Bereich Leinsaat wird die Entwicklung der neuen Ernte in Zentral-Europa und Osteuropa nicht besonders positiv bewertet. Das feuchte Klima wirkt sich negativ aus und es wird erwartet, dass auch in Osteuropa/Russland mit einer verspäteten Ernte gerechnet werden muss.

Die russischen Anbieter sind darum derzeit sehr vorsichtig mit Angeboten für die neue Ernte 2017. Offerten für frühe Verschiffungszeiträume im Bereich des üblichen Erntezeitraum werden momentan nicht oder nur sehr verhalten abgegeben. Erste Lieferungen aus Russland dürften voraussichtlich später wie üblich in Europa eintreffen. Die EU bleibt für russische Leinsaat mit einem Exportanteil von über 50 % weiterhin der wichtigste Markt, auch wenn China als Absatzgebiet zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wie berichtet, wird in Kasachstan wegen der späten Aussaat im Frühjahr auch mit einer 3-4 Wochen späteren Ernteeinbringung gerechnet. Was einhergehend mit Ernteverlusten über dem üblichen Werten (10-20 %) sein dürfte. Mit einem Ernteeintritt Kasachstans wird erst nach Einbringung der Ernte gerechnet, eine frühe Marktentlastung ist daher unwahrscheinlich .

Die zunehmende Orientierung Kasachstans in Richtung China wird an den vorhandenen Investitionsplänen deutlich. Rund 14 Mrd. UDS fließen von chinesischen Investoren in den kommenden 10 Jahren in über 50 Projekte in Kasachstan. Die dürften wohl in 2018 bereits fertiggestellt werden, u.a. eine Ölmühle für kaltgepresste Pflanzenöle mit einer Kapazität von über 300.000 MT Ölsaaten pro Jahr. Obwohl Europa bisher mit über 50 % Exportanteil der größte Abnehmer kasachischer Ölsaaten ist, werden diese Entwicklungen von den europäischen Öl-Produzenten mit zunehmender Besorgnis registriert.

Kanadische Anbieter sind weiterhin keine preisliche Alternative zu osteuropäischer Ware. Zudem ist man noch nicht bereit im Bereich GVO-Freiheit den europäischen Abnehmern mit Garantien oder Verpflichtungen verbindlich entgegen zukommen. Wegen der Orientierung an den chinesischen Märkten war dies bisher auch nicht erforderlich. Die aktive Erschließung des chinesischen Absatzgebiets durch Kasachstan und Russland dürfte auch für zunehmenden Wettbewerbsdruck bei den kanadischen Produzenten sorgen.

Fazit:

  • Es wird von einer verspäteten Ernte in Osteuropa ausgegangen.
  • Marktteilnehmer erwarten eine Lücke beim Ernteübergang, da die neue Ernte später in Europa eintreffen wird.
  • Derzeit sind noch ausreichend Mengen aus laufender Ernte 2016 verfügbar
  • Eine Prüfung der Bestände erscheint sinnvoll, um mögliche Lücken beim Ernteübergang zu identifizieren und rechtzeitig zu schließen.
  • Das aktuelle Preisniveau ist derzeit moderat.
  • Eine schnelle Marktentlastung ist Mangels Wettbewerb wird nicht zu erwarten.

 

Gerne lassen wir Ihnen ein individuelles Angebot zukommen!


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Marktupdate

Sonnenblumenkerne, Leinsaat und Kürbiskerne – 04.07.2017

Marktupdate Sonnenblumenkerne, Leinsaat, Kürbiskerne

Sonnenblumenkerne

Die Aussaat in Osteuropa ist mittlerweile abgeschlossen und die bisherige Entwicklung der Sonnenblumen-Bestände im gesamten Schwarzmeerraum wird positiv bewertet. Vorteilhaft wirkten sich zuletzt die günstigen Witterungsumstände mit ausreichend Niederschlägen und Sonnenstunden aus.

Die Anbauflächen in der Schwarzmeer-Region liegen nach Einschätzung der USDA in etwa auf Vorjahresniveau und für die Ukraine wird entgegen der bisherigen Einschätzungen sogar ein erneuter Anstieg der Erntemengen in 2017/2018 prognostiziert. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium geht offiziell von einer um 3 % gesteigerten Anbaufläche (ca. 5.560 Hektar) aus.

Nachdem Russland die Exportsteuern für Sonnenblumensaat auf Anraten der WTO deutlich gesenkt hat, wurden so in der Saison 2016/2017 bisher gut 200.000 MT exportiert. Nun regt sich Wiederstand aus dem Lager der russischen Fett- und Öl-Industrie, die eine erneute Anhebung der Exportsteuer bzw. ein komplettes Exportverbot fordert, um die Versorgung der heimischen Industrie sicher zu stellen. Die ambitionierten Pläne der russischen Fett- und Ölindustrie zeigen die massiven Investitionen in weitere Produktionskapazitäten.

Entscheidend für die Ertragslage in der Schwarzmeer-Region dürfte schlussendlich die Situation während der kommenden Sommermonate sein. In den vergangenen Jahren war diese zunehmend von Perioden mit starker Hitze und extremer Dürre gekennzeichnet, die in allen Ursprüngen zu deutlichen Ertragseinbußen führten.

Der Ölsektor in Osteuropa ist derzeit stabil und profitiert von der Schwäche des US Dollars, was die Wechselkurse von Euro und Rubel stärkt. Die Produktionskapazitäten der vorhandenen Ölmühlen übersteigen bereits die Anbaumengen und werden aber konsequent ausgebaut. Mittelfristig ist dadurch mit einer zunehmenden Wettbewerbssituation auf allen Rohwarenmärkten in Osteuropa zu rechnen. Bei dem bedeutenden Rohstofflieferanten Russland ist mit einer zunehmenden Orientierung in Richtung China zu rechnen.

Wir können weiterhin Ernte 2017 auf sehr attraktiven und historisch niedrigen Niveau anbieten. Viele Kunden profitieren bereits von folgenden Vorteilen:

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 Leinsaat-braun

Leinsaat

In der laufenden Ernte 2016 ist ein deutlicher Rückgang des Preisniveaus fraglich. Die Aussaat in Kasachstan hat sich witterungsbedingt um ca. 2-3 Wochen verzögert, das lässt Probleme bei der Ernte im Herbst erwarten. Normalerweise können gut 20 % der Ernte nicht vor dem Wintereinbruch eingebracht werden. Diese Ware ist dann eigentlich nur noch für den Ölsektor zu gebrauchen. Diese Saison erwartet man, dass wesentlich mehr Menge auf dem Feld bleiben könnte (bis zu 50%), da sich die Erntemaßnahmen wegen der späten Aussaat nach hinten verschieben dürften.

Die russischen Exporteure sind mittlerweile sehr zurückhaltend mit Offerten aus laufender Saison geworden. Die anhaltenden Pestizid-Funde über den europäischen Grenzwerten haben mittlerweile zu einer Reihe von Ablehnungen geführt. Man kann davon ausgehen, dass alleine die belgischen Abnehmer aus diesen Gründen mittlerweile gut 60.000 – 70.000 MT russischer Rohware (ca. 20 % der gesamten russischen Durchschnittsernte) abgelehnt haben. Ein großer Teil dieser dann sehr günstigen Rohware findet dennoch seinen Weg in die EU,  zum Teil auch über polnische Reinigungsbetriebe ohne entsprechendes Pestizid-Monitoring.

Diese Zurückhaltung seitens der russischen Anbieter ist derzeit auch für Angebote aus neuer Ernte 2017 spürbar. Mittlerweile ist aber das China-Geschäft für russische Produzenten durch die neuen Handelsabkommen wesentlich einfacher und interessanter geworden. Marktteilnehmer rechnen damit, dass sich die russischen Anbieter zur neuen Ernte deutlich stärker China zuwenden werden, da in China eine wesentlich geringere Sensibilität in Sachen Pestizid-Rückstände herrscht.

Marktteilnehmer gehen von einem relativ späten Markteintritt von Kasachstan aus. Zum Einen um die tatsächlich vorhandenen Erntemengen im Fall einer späten Ernte besser abschätzen zu können, zum Anderen um das Preisniveau nicht negativ durch eine Wettbewerbssituation mit russischen Anbietern zu beeinflussen.

Wir können auf ein striktes Pestizid-Monitoring verweisen und bieten unseren Kunden damit die erforderliche Sicherheit. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden. Gerne stellen wir entsprechende Analysen für die Ware zur Verfügung  –  auch individuell.

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Kürbiskerne

Kürbiskerne (Ursprung China)

Aktuelle Ernte:

Aufgrund stark steigender Preise in den letzten Wochen haben Zwischenhändler und Produzenten die restlichen verfügbaren Mengen von den Bauern aufgekauft. Die Marktteilnehmer rechnen weiterhin mit festen bis steigenden Preisen.

Neue Ernte:

Wegen des erheblichen Preisverfalls in der Vergangenheit wurde die Anbaufläche für Kürbis 2017 deutlich verringert (Xinjiang – 50-70%, Innere Mongolei – 30%, Nord-Osten – 50%). Die Bauern wechseln mit staatlicher Hilfe auf andere Produkte wie Baumwolle oder Soja, bei denen höhere Gewinne zu erwarten sind. In der Inneren Mongolei konzentriert man sich verstärkt auf Shine Skin Kerne für den Röstmarkt, GWS- Kerne werden nur noch im Norden von Xinjiang geerntet werden.

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Sonnenblumenkern-Ernte

Aussichten und Entwicklung der Sonnenblumenkern-Ernte – 30.05.2017

EU

Der letzte Sommer 2016 in Südost-Europa war gekennzeichnet durch intensive Hitzewellen vor allem in Ländern wie Bulgarien und Rumänien. Die Produktion der Sonnenblumenkerne wurde von diesen außergewöhnlichen Sommerbedingungen stark beeinflusst.

Nach laufenden Schätzungen der USDA wird die Anbaufläche der Europäischen Union für Sonnenblumen in der Vegetationsperiode 2017 im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Vor allem in den Hauptanbauländern wie Bulgarien, Frankreich, Rumänien, Ungarn, Italien, Deutschland, Portugal und Slowakei kann man diesen Anstieg sehen.

Der Anbau von Sonnenblumen ist für die Bauern auf Grund einer guten Nachfrage aus dem Bereich der Ölherstellung sehr profitabel. Die Situation wird noch zusätzlich durch die guten und stabilen Hektarerträge positiv beeinflusst.

Tabelle Sonnenblumenkern-Ernte

In Erwartung von günstigen Wetterbedingungen wird im Vergleich zum Vorjahr laut der EU Vorschau die Produktion von Sonnenblumenkernen schätzungsweise um ca. 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr ansteigen. Durch die Neueinsaat von ehemaligen Rapsanbauflächen wird noch zusätzlich die Sonnenblumenanpflanzung gesteigert. Dieses Ergebnis kann man am Exportwachstum sowie in der nach wie vor starken Raffinierung sehen. Laut Prognose soll der Sonnenblumenöl-Bestand in den meisten EU Mitgliedsstaaten gleich bleiben, wenn nicht sogar steigen. Man erwartet eine Reduzierung des Lagerbestands um 1 – 2 %.

Bulgarien

Ungewöhnlich heißes und trockenes Wetter hatte während der letzten Saison 2016 einen negativen Einfluss auf die Sonnenblumenerträge. Gleichzeitig musste sich Bulgarien mit dem kältesten Winter der letzten 40 Jahre auseinandersetzen. So fielen die Temperaturen im Januar auf – 25 °C.

Im Februar gab es wärmeres Wetter, gefolgt von Regenfällen im März, welche zu einer für die Aussaat von Sonnenblumen günstigen Bodenfeuchte führte. Die Rapssaat in Rumänien und Bulgarien wurde vom Frost während der Wintermonate zerstört und es ist offensichtlich, dass diese Sonnenblumenkern-Ernte nicht ersetzt werden kann bzw. sich wieder regenerieren kann.

Sonnenblumenkernproduktion-Ursprung-Bulgarien-5-Jahres-Überblick

Hinsichtlich der Sonnenblumenkern-Ernte in 2017 erwarten wir einen leichten Anstieg der Anbaufläche von 760 THektar in 2016 auf ca. 775 THektar, da die Bauern auf ihren ehemaligen Rapsfeldern im Frühjahr hauptsächlich Sonnenblumen ausgesät haben. Auf Grund von günstigen Wetterbedingungen im Frühjahr haben die Bauern dieses Jahr früher mit der Aussaat begonnen. Wir erwarten, dass die Produktion sich durch die Ernteerträge um mehr als ca. 3 % steigern wird, falls es bei diesen günstigen Wetterbedingungen bleibt.

Ernteprognose-Sonnenblumenkerne-Saison-17-18

Voruassichtl. Änderungen 15, 16 Vs. Prognose Saison 17, 18 Sonnenblumenkerne

Ungarn erzielte in der Vorjahressaison eine Rekordernte von 2,9 MT pro Hektar und erwartet ein Senkung bzw. eine Normalisierung auf 2,7 MT pro Hektar für die Ernte 2017. Für die Länder, die von dem heißen Klima im letzten Jahr betroffen waren (Bulgarien, Frankreich, Rumänien und Spanien), wird eine Erholung des Ernteertrags erwartet.

Rumänien

In Rumänien wurden die Zahlen der Kernproduktion, ähnlich wie in Bulgarien, nach unten revidiert. Der Grund hierfür ist der heiße Sommer und der Wassermangel während der letzten Sonnenblumenkern-Ernte. Dank der erweiterten Sonnenblumenanbauflächen wird es zu einem Produktionsanstieg kommen.

Im Gegensatz zur Ernte 2016 mit einer Anbaufläche von ca. 1 Mio. Hektar wird die Fläche sich in 2017 auf 1,075 Mio. Hektar erhöhen. Der durchschnittliche Ertrag bleibt jedoch wie im Vorjahr auf einem konstanten Level von 1,8 MT pro Hektar. Somit wird für die Ernte 2017 eine Produktion von insgesamt 1,93 Mio. MT prognostiziert. Ähnlich gute Wetterbedingungen im Frühling wie in Bulgarien haben die Bodenfeuchtigkeit um einiges verbessert.

Die Anpflanzung von High Oleic Sonnenblumen wird voraussichtlich unter 100.000 Hektar fallen, da durch das höhere Preisniveau nicht die letztjährigen niedrigeren Produktionserträge ausgeglichen werden konnten. Für die neue Saison wird mit einem leichten Anstieg auf 338.000 MT für die Ölproduktion gerechnet. 90% dieser Produktion wird im Lebensmittelbereich verwendet.

Weniger profitable Margen bei der Raffinierung wegen des heftigen Wettbewerbs auf den Märkten der Schwarzmeer-Anrainer führten zu einer stärkeren Fokussierung auf den Export von Sonnenblumenkernen in die EU-Staaten. Die Menge an verwertbaren Sonnenblumenkernen für die Ölproduktion ist höher als die tatsächliche Kapazität zur Verarbeitung. Dennoch wird zehn Prozent mehr Ware erwartet.

Ukraine

Die Produktion der Sonnenblumenkerne wird sich voraussichtlich um ca. 18 % vermindern auf insgesamt 11,2 Mio. MT. im Vergleich zur Vorjahressaison 16/17 mit einem außergewöhnlich hohen Ergebnis von 13,7 Mio. MT. Es wird eine Verminderung der Anbaufläche geben, d.h. die im vorherigen Jahr bebauten 6000 Hektar werden sich auf 5200 Hektar verringern. Der Ernteertrag in 2017 wird knapp über dem 5-Jahresdurchschnitt von ca. 2,22 MT pro Hektar eingeschätzt.

Anfang Mai waren 65 % der Sonnenblumenfelder, also 3490 THektar, eingesät. Dies ist zu gegebenen Zeitpunkt ein Defizit von ca. 3 – 4 % im Vergleich zum Vorjahr.

Um die geringere Aussaat von Sonnenblumenkernen zu kompensieren, wurden 19 % mehr Sojabohnen gepflanzt. Fast die gesamte Ölproduktion fand in den letzten 10 Jahren im Inland statt. Der Exportzoll für Sonnenblumenkerne bleibt nach wie bei 16 % und dies wird somit bei der kommenden Ernte das Raffinationsvolumen nicht verändern. Der Ertrag der gesamten Sonnenblumenkern-Ernte wird sich trotz der reduzierten geschätzten Produktion auf ca. 10,9 Mio. MT belaufen.

Moldawien

Es wurden gute Bedingungen für das Anpflanzen von Sonnenblumen beobachtet. Es werden keine Veränderungen in der Größe der Anbaufläche erwartet. Sie wird bei einer Größe von 260 Tausend Hektar bleiben. Bei der Ernte 2016 war der durchschnittliche Ertrag pro Hektar 1,8 MT. Man geht nicht davon aus, dass das High von 2016 bei der diesjährigen Ernte wieder erreicht wird.

Dieses Jahr wird die produzierte Menge bei rund 455 Tausend MT liegen. Der Ertrag pro Hektar erreicht 1,75 MT. Dies ist eine Verschlechterung zu letztem Jahr, wo der Ernteertrag bei 486 Tausend MT lag.

Russland

Die Produktion von 11 Millionen MT Sonnenblumenkernen in 2017 (10,8 Millionen MT in 2016) wird das Ergebnis eines durchschnittlichen Ernteertrags von 1,54 MT pro Hektar (1,51 MT/ha in 2016) sein, vervielfacht durch 7,400 THektar Anbaufläche in 2017 (7,500 THektar in 2016). Die Entwicklung des Ertrags pro Hektar ist aber sehr stark abhängig von den gegebenen Wetterverhältnissen.

Sonnenblumenkerne dominieren immer noch die gesamte Ölsaaten-Produktion in Russland. Die Nachfrage ist groß, die Erntemenge geringer.

Der Anbau von Sonnenblumen bringt den Landwirten in Russland höhere Renditen aufgrund der stabilen Nachfrage auf dem heimischen Markt, selbst wenn die Ernteerträge geringer ausfallen. Wenn Sonnenblumen Jahr für Jahr auf denselben Feldern angebaut werden, wird der Boden dadurch ausgelaugt und dies führt zu einem höheren Risiko für Schädlingsbefall. Diese Begründung wird auch von offizieller Seite genannt, um den Anbau von immer mehr Sonnenblumen zu rechtfertigen. Somit würden dann alle möglichen Widrigkeiten ausgeglichen werden.

Es wird geschätzt, dass in 2017/18 aus ca. 10,4 Millionen MT Sonnenblumenkernen ungefähr. 4,3 Millionen MT Sonnenblumenöl gepresst werden. Dabei werden die Kapazitäten in den Ölmühlen weiter steigen, da der Inlandsverbrauch insgesamt bei ca. 10,9 Millionen MT liegen soll. Es wird erwartet, dass ca. 2,15 Millionen MT auf dem Inlandsmarkt konsumiert werden.

Blickt man nun schließlich auf die Sonnenblumenkern-Ernte 2017 ist aktuell ein sehr attraktives Preislevel im Markt festzustellen. Sowohl Industriekunden als auch Großhändler decken derzeit große Teile ihres Jahresbedarfs, resultierend aus diesem offensichtlich sehr attraktiven Preisniveau. Gegenwärtig befindet sich der Preis der neuen Ernte verglichen mit dem Vorjahr auf Bestpreisniveau. Somit haben wir zu diesem schon sehr frühen Zeitpunkt der Saison einen aktiven Markt. Wir empfehlen jetzt die Deckung Ihres Bedarfs für die Ernte 2017.

Bitte kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen. Wir freuen uns, Ihnen ein Angebot machen zu können.


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Sesam

Erfahren Sie mehr über unseren Sesam! – 05.05.2017

Allgemeine Informationen

Sesam (Sesamum indicum L.) gehört zu der ältesten bekannten und gebrauchten Ölsaat der Menschen. Das erste Dokument, welches den Namen Sesam zum ersten Mal nannte, ist ca. 4.000 Jahre alt. Dieses wurde in den Gebieten zwischen Euphrat und Tigris gefunden.

Produkte

Neben Sesam natur (ungeschält) und Sesam geschält gibt es die Sesambutter Tahini und die Sesambutter verfeinert mit Zucker, Halva, ebenso Sesamöl und Sesammehl.

Tahini - Sesam Halva - Sesam Sesamöl - Sesam

Qualitäten

Die qualitativen Unterschiede der ungeschälten Sesamsaat liegen unter anderem im Ursprung der Rohware, Farbe und Geschmack, Anteil der dunklen Kerne, Ölgehalt, der Reinheit der Saat sowie an dem Anteil der chemische und mikrobiologische Verunreinigungen.

Bei der geschälten Sesamsaat liegen die qualitativen Unterschiede im Ursprung der Rohware, im Schäl- und Trocknungsprozess der Saat, der Farbe und des Geschmacks, an dem Anteil dunkler und ungeschälten Saat, der Reinheit der Saat sowie an dem Anteil der chemischen und mikrobiologischen Verunreinigungen.

Anbaugebiete

Die Hauptanbaugebiete von Sesam sind Afrika (Sudan, Äthiopien, Nigeria), Indien und China sowie Zentralamerika (Mexico, Guatemala, Nicaragua) und Südamerika (Venezuela, Paraguay, Bolivien, Peru).

Der Anbau

Sesam wächst grundsätzlich in den subtropischen Ländern mit abwechselnd ausgeprägten Regen -und Trockenperioden. Der Anbau findet jährlich statt, dabei wird die Saat in feuchte Erde gegeben. Bei optimalen Witterungsbedingungen erreicht die Pflanze nach rund 90 Tagen eine Höhe von bis zu 150 cm und wird schließlich geerntet. Bei der Ernte wird die Pflanze am unteren Stiel händisch abgeschnitten und kopfüber zu mehreren Stauden im Feld zur Trocknung aufgestellt. Nach rund 2-4 Wochen platzen die Sesamkapseln auf und werden händisch auf ausgebreiteten Planen im Feld ausgeschüttelt. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 400-500 kg pro Hektar.

Sesampflanze - Sesam Sesamernte

Die Erntezeiten

Erntezeiten Sesam

Farbe und Geschmack

Farbe und Geschmack Sesam

Lieferung und Lieferzeiten nach Deutschland (Hamburg)

Unseren Sesam verschiffen wir aus den jeweiligen Ursprungsländern in Papiersäcken oder Big Bags, lose getaut bzw. palettiert im 20‘ oder 40‘ Container. Die Verschiffungszeit beträgt 25-30 Tage aus Indien und 30-40 Tage aus Afrika, China sowie Süd -und Zentralamerika.

Unsere Verladungen ab Griechenland kommen bereits nach einer Woche palettiert im LKW in Deutschland an.

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Laser-Scanner

Serie: Sortieranlagen / Detektionsmethoden, Teil 2 – 27.04.2017

Der Begriff optische Sortierung allgemein:

Unter optischer Sortierung versteht man den automatisierten Sortierungsprozess von festen Stoffen mittels Kameras und/oder Laser-Scanner.

Diese Technologie ist in der Lage, Objekte anhand von Farbe, Größe, Form, strukturellen Eigenschaften und chemischer Zusammensetzung zu unterscheiden. Die Möglichkeiten hängen überwiegend von der jeweiligen Ausstattung mit Sensoren und jeweiligen Bildverarbeitungsprogrammen, nebst Kameraauflösungen ab.

Im Allgemeinen beruht das Funktionsprinzip auf der individuellen und genauen Definition von Ausschuss und konformem Produkt. So können diese Fraktionen identifiziert, unterschieden und Defekte sowie Verunreinigungen aussortiert werden.

Bei der Funktionsweise unterscheidet man auch nach Art der Produktzuführung. Die gebräuchlichsten Typen arbeiten hier mit Kanälen, Freifall-System oder mit Förderbändern. Im Allgemeinen können alle Produkte bis zur Größe von ganzen Kartoffeln sortiert werden, die Kapazitäten der Sortiertechnik liegen zwischen 1-2 MT und bis zu 40 MT pro Stunde.

Der Laser-Scanner

Laser-Scanner Funktionsweise

Wirkungsweise:

Reine Laser-Sortiermaschinen verfügen über Laserquellen und entsprechende Sensoren, die in der Lage sind, neben Farbabweichungen auch die strukturellen Eigenschaften des Sortiergutes zu erfassen; im Gegensatz zum Einsatz von Kameras, die auf dem Prinzip der Reflektion arbeiten. Das Einsatzspektrum von Lasern wird auch durch die spezifische Einstellung der verwendeten Licht-Wellenlänge im sichtbaren und nichtsichtbaren Bereich bestimmt.

Laser-Scanner eignen sich besonders für die Separierung von Fremdkörpern, die eine ähnliche Farbe wie das konforme Produkt aufweisen. Neben dem Lebensmittelsektor ist der Recycling-Sektor ein Einsatzschwerpunkt für die Technologie.

Die Funktionsweise der meisten Modelle beruht auf dem Freifall-Prinzip. Das zu sortierende Produkt wird mittels Rüttler gleichmäßig einer Rutsche zugeführt und so auf die angestrebte Flugbahn gebracht. Im freien Fall passieren konformes Produkt und mögliche Fremdkörper die Laserquelle und über die Sensoren werden die Messwerte aufgenommen und die Informationen binnen Sekundenbruchteilen ausgewertet. Im Falle eines detektierten Fremdkörpers wird dieser mittels Druckluftdüsen anschließend vom Gutstrom des konformen Produkts getrennt.

Spektrum: Abweichungen in Form, Struktur, Farbe, Größe zum konformen Produkt

Erweitertes Spektrum: Chlorophyllgehalt, Feuchtigkeit, Beschädigungen, Fremdkörper (Kunststoffe, Glas, Metall, Schalen und Kerne etc.), mikrobiologische Eigenschaften

Nicht erfasst: o.g. Materialien unterhalb der Detektionslimits und Materialien mit identischen Farbe, Form, Größe und Struktur wie das konforme Produkt

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Marktinformation Sonnenblumenkerne April

Steigende Anbauflächen bei Sonnenblumenkernen ertwartet – 20.04.2017

Die Einschätzungen der USDA gehen für die Anbausaison von Sonnenblumenkernen für das Jahr 2017  von steigenden Anbauflächen in der EU aus. Speziell in den Hauptanbauländern Bulgarien, Frankreich, Rumänien, Ungarn, Italien, Deutschland, Portugal und der Slowakei, sieht man Flächensteigerungen. Der Anbau ist durch die gute Nachfrage aus dem Öl-Sektor profitabel und die Erträge pro Hektar sind gut.

Zudem sind über den Winter ausgefallene Rapsflächen in Rumänien und Bulgarien zu kompensieren. Eine Ersatzaussaat mit Sonne wird wohl erfolgen, was die Anbauflächen in diesen Ursprüngen zusätzlich steigen lassen dürfte.

Soweit die klimatischen Bedingungen in der Anbausaison 2017 vorteilhaft verlaufen, prognostiziert man für die EU einen Zuwachs der Anbauflächen von 1,10 %, was eine Steigerung der gesamten Erntemenge von knapp 1,20 % auf 8,50 Mio. MT bedeuten würde.

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X-Ray-Scanner

Serie: Sortieranlagen / Detektionsmethoden, Teil 1 – 28.03.2017

Die Anforderungen an die Produktsicherheit steigen im Allgemeinen und damit aber auch die Notwendigkeit, in der Lebensmittelproduktion entsprechende Risiken zu identifizieren und geeignete Kontrollmechanismen und Maßnahmen zu integrieren, wie zum Beispiel einen X-Ray-Scanner. Diese vorhandenen Risiken sollen ausgeschaltet oder soweit wie möglich minimiert werden. Die technische Entwicklung bietet den Produzenten heutzutage eine Vielzahl an unterschiedlichen Lösungen für diverse Aufgabenstellungen an. Wir möchten in dieser Serie einen Überblick zu den vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen und deren Wirkungsweise darlegen.

Der X-Ray-Scanner

X-Ray-Scanner

Wirkungsweise:

Auf dem Förderband durchläuft das Produkt die Strahlungsquelle. Die Strahlung durchdringt den Produktstrom und kann Unterschiede bei der Strahlungsabsorption/-durchlässigkeit in Intensität, Form und Größe im Detektionsbereich feststellen. Die Strahlung (Intensität und Art) wird genau auf das zu sortierende Produkt abgestimmt. Über die individuellen Absorptionswerte beim konformen Produkt, wird der Sollwert definiert. Alle Ergebnisse, die hier Abweichungen vom Sollwert aufweisen, werden mittels Druckluftdüsen am Ende des Förderbandes aus dem Produktstrom ausgeblasen. Das soll einen möglichst geringen Produktverlust bei höchster Sortiergenauigkeit darstellen.

Spektrum: Glas, Steine, Metall, hochverdichtete Kunststoffe, ggf. Schalen und Kerne

Nicht erfasst: Holz, Knochen, organische Partikel, Kunststoffe und o.g. Materialien unterhalb der Detektionslimits und Materialien mit identischen Absorptionswerten

Detektionslimits (je nach Hersteller und Modell abweichend):

Edelstahl: 1mm

Kupfer und andere Metalle (mit Ausnahme Aluminium): 1,5mm

Glas / Porzellan: 3-4mm

Hartplastik: 10mm

Optionale Ausstattungsvarianten: je nach Hersteller auch Form- und Größenerkennung implementierbar

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!


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