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Marktinformation Sonnenblumenkerne

Aufwertungen in Russland und Ukraine – Reduzierung in Bulgarien – 13.12.2016

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne – Russland:

Bisher wurden die Erntemengen in Russland auf knapp 10 Millionen MT geschätzt. Die Ausdehnung der Anbauflächen auf gut 7.000.000 Hektar in Kombination mit den hohen Hektarerträgen (wegen guter klimatischer Bedingungen) sind wohl die Gründe für die nun diskutierte Erhöhung der bisherigen Ernteschätzung. Man geht nun davon aus, den Ernterekord von über 10,50 Million MT aus dem Erntejahr 2013 übertroffen zu haben.

Für die Anbauer steht allerdings ehr die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund, was im Wesentlichen von der weiteren Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten abhängt. Das kann aber derzeit noch nicht eindeutig beantwortet werden.


Sonnenblumenkerne – Ukraine:

Auch in der Ukraine geht man von einer deutlichen Anhebung der bisherigen Erntemengenschätzung aus. Von den knapp 6,0 Millionen Hektar Anbaufläche in 2016, konnten Dank vorteilhafter Witterungsbedingungen während der Wachstumsperiode Hektarerträge von gut 2,27 MT pro Hektar erreicht werden. Das Erntevolumen soll nach Schätzungen von Marktteilnehmern auf dem Rekordniveau von über 13,30 Mio. MT liegen. Diese enorme Ernte kommt dem stetig wachsenden Bedarf der Sonnenblumenöl-Produzten in der Ukraine entgegen.


Sonnenblumenkerne – Bulgarien:

Der offizielle Erntebericht durch das bulgarische Agrarministerium, weißt eine weitere Reduzierung der Anbauflächen um gut 20.000 Hektar aus. War man noch bis Oktober von ca. 780.000 Hektar ausgegangen, so  sind nun nur noch 760.000 Hektar laut Statistik abgeerntet worden. Das führt dann zwangsweise auch zu einer Reduzierung der Erntemengen, die trotz ordentlicher Hektarerträge von 2,24 MT/Hektar, jetzt nur noch bei rund 1,70 Mio. MT liegen soll. Die Preise an den Rohwarenmärkten waren bisher stabil und hofft weiterhin auf einen moderaten Verlauf.


Sonnenblumenkerne – USA:

Das amerikanische Ziel zur Reduzierung von Treibhausgasen wurde im Strategiepapier der  Regierung kürzlich bekanntgegeben. Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen im Kraftstoffbereich soll weiter ausgebaut werden. Hierzu wird ab 2017 ein neuer US-Standard für Kraftstoffe eingeführt. Dieser besteht aus einem festgelegten Energiemix auch Bio-Ethanol-Produkten, Pflanzenölen und fossilen Kraftstoffen.

Nur die Verwendung von Soja-Öl soll hierbei um über 6 % gesteigert werden. Umgehende und deutliche Reaktionen bei den Börsennotierungen für Ölsaaten wie Soja konnten beobachtet werden. Eine Nachfrage- bzw. Preissteigerung bei Soja wird zwangsläufig auch Alternativen wie Sonnenblumenöl erfassen, was wiederum Einflüsse auf den Rohstoffmarkt erwarten lässt.


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Marktinformation Leinsaat

Im Fokus: Pestizidrückstände in russischer Leinsaat – 07.12.2016

Leinsaat

Leinsaat – Russland:

Die Anbauflächen beim russischen Anbau bewegten sich in den vergangenen 5 Jahren immer auf einem Niveau von deutlich über 400.000 Hektar. Die Erntemengen unterlagen in der Jahresbetrachtung deutlichen Schwankungen, bewegten sich aber zwischen 320.000 bis knapp unter 400.000 MT. Damit ist Russland weiterhin der größte osteuropäische Produzent und wichtigster Rohstofflieferant für die Tierfutterindustrie und den Lebensmittelsektor in Europa.

Bei der Ernte 2016 wird bisher von einem mittleren Erntevolumen von gut 350.000 MT ausgegangen. Die Verschiffungen nach Europa trafen bereits ab Mitte September wegen dem reibungslosen Ernteverlauf ein. Von Marktteilnehmern wird berichtet, dass nun seit September 2016 insgesamt 3 Schiffslieferungen mit russischer Leinsaat für den europäischen Markt im Ursprung nicht verladen wurden. Das entspricht mittlerweile mehr als 10% der aktuellen russischen Leinsaat-Ernte. Ersatzlieferungen erfolgten bisher nicht. Marktteilnehmer gehen von einer Pestizidproblematik aus und ziehen weitere Stornierungen von Lieferungen in Betracht. Ein entscheidender Faktor ist hierbei sicherlich auch die Reduzierung einiger Pestizid-Rückstandsgrenzen (z.B. HALOXYFOB: von  0,10 mg/kg auf nun 0,01 mg/kg) zur neuen Ernte 2016 gemäß EU-Verordnung Nr. 2015/2075.

Es wird aber davon berichtet, dass nicht vermarktungsfähige Leinsaat dennoch ihren Weg nach Europa findet und unter anderem über Reinigungsbetriebe in Osteuropa, die begünstigt von der bisherigen Marktentwicklung und dem niedrigen Preisniveau deutlich Marktanteile gewonnen haben. Marktteilnehmer halten es für realistisch, dass auch Behörden diese Veränderungen in das vorhandene Monitoring-System aufnehmen.


Leinsaat – Kasachstan:

Der Leinsaatanbau in Kasachstan wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut. Bisher geht man wieder von deutlich über 400.000 Hektar in 2016 aus. Allerdings sind wegen den schlechteren klimatischen Gegebenheiten und der kürzeren Wachstumsperiode auch die Hektarerträge deutlich geringer als z.B. in Russland. Trotz der fast schon üblichen 15-20 % Ernteverlusten ist ein Erntevolumen von ca. 300.000 MT in 2016 realistisch. Die Ernteeinbringung ist noch nicht ganz abgeschlossen, gut 20 % des Bestands sind noch auf dem Feld, die Anbauer sind aber zuversichtlich bei eintretendem Forst die Einbringung abzuschließen.

Kasachstan ist zweitwichtigste Quelle für den europäischen Leinsaatbedarf. Bi-laterale Verträge mit China verschaffen seit Beginn 2016 Kasachstan auch direkten Zugang zu einem der größten Abnehmer weltweit. Derzeit liegen aber noch keine Offerten aus Kasachstan vor und auch marktentlastende Lieferungen sind bisher noch nicht in Sicht. Aufgrund der aktuellen Situation in Russland erwarten Marktteilnehmer, dass kasachische Lieferanten an dem steigenden Preisniveau partizipieren möchten.


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Tahini, Halwa, Sesamöl, Snack Bits

Die bunte Vielfalt der Sesamprodukte – 16.11.2016

Tahini in Schale

Tahini ist eine natürliche Creme aus Sesam, FREI von chemischen Zusatzstoffen, OHNE Zusatz von Konservierungsstoffen, glutenfrei, KEINE Bleichmittel, pasteurisiert (keine krankheitserregende Mikroorganismen).
Tahini in SchüsselDas zeitlose Trendprodukt Tahini vereint alle Vorteile des Sesam und ist somit ein unerlässlicher Baustein nicht nur für die vegetarische und vegane Ernährung.

Tahini schmeckt pur oder mit etwas Honig verfeinert auf Brot, im Müsli oder Joghurt. Es ist ein sehr wichtiger Hauptbestandteil von Hummus und kann ebenfalls zum binden von Soßen und Dips eingesetzt werden.

Tahinicreme besteht zu 100% aus natürlichem Sesam und eignet sich ideal für eine gesundheitsbewusste und mediterrane Ernährung. Zur Gewinnung des Tahini wird die Sesamsaat ausschließlich in traditionellen Steinmühlen gemahlen. Dieses traditionelle und schonende Herstellungsverfahren trägt dazu bei, dass der Sesam sein ganzes Aroma und den typischen Geschmack beibehalten kann. Tahini hat einen hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, ist reich Vitamin E,B, Calcium, natürlichen Mineralien und Spurenelementen. Es enthält keine Cholesterin – ist Gluten frei!


Tahini als Aufstrich

  • Sesampaste mit Kakao, hervorragend auf Brot oder Toast zum perfekten Frühstück oder Crepes sowie Croissants.
  • Sesampaste mit präbiotischen Ballaststoffen, einzigartiger Geschmack durch eine natürliche Kombination.
  • Sesampaste mit Fruchtzucker.
  • Sesampaste mit Honig, schmeckt Morgens sowie Abends einfach einzigartig.
  • Sesampaste mit Orangengeschmack, reich an Vitamin C, E und Kalzium, erfrischender Geschmack, enthält Antioxidantien.

Tahini mit Schokoladengeschmack Tahini Tahini mit Organgengeschmack Tahini


Natives Sesamöl

Unser Sesamöl wird von Sesam aus biologischem Anbau durch natürliche Weise mit Kaltpressung, ohne Zusatz von künstlichen Hilfs- oder Zusatzstoffen gewonnen.

Das Öl zeichnet sich aus durch die goldgelbe Farbe, den süßlichen Geschmack sowie das leicht rößtige und nussartige Aroma.

Es besteht zum größten Teil aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wobei von Natur aus kein Cholesterin oder transungesättigte Fette enthalten sind. Ebenfalls ist es reich an Vitaminen, insbesondere an Vitamin E.
Gut zum Braten geeignet, hoher Rauchpunkt.

Sesamöl ist seit der Antike bekannt und eignet sich im Gegensatz zum asiatischen Sesamöl nicht nur zum Aromatisieren sondern ebenfalls ausgezeichnet zum Frittieren, Kochen und Backen.

BIO-Sesamöl Sesamöl Sesamöl in Kanister


Halwa

Mischung aus Tahini und Glucose, glutenfrei, FREI von Konservierungs- oder Zusatzstoffen, Hauptbestandteil des Halwa ist das Tahini und eine Mischung aus natürlichen Süßstoffen. Halwa ist ein Fetthaltige, faserige Masse, aus Sesam hergestellt, mit feinen Karamellfasern. Nicht krümelnd.

Halwa ist eine natürliche traditionelle Süßware, welche ein wesentlicher Bestandteil der mediterranen Diät bildet und sowohl im Mittelmeer Raum und Nahen Osten sehr beliebt ist, wobei sich über die letzten Jahre hinweg auch aus Nordeuropa eine ständig zunehmende Nachfrage zeigt.
Halwa wird von unserem Lieferanten seit 1924 produziert. Hauptbestandteil des Halwa ist das Tahini und eine Mischung aus natürlichen Süßstoffen

HalwaHalwa


Sesam – Snack Bits

67% Sesam treffen auf natürlichen Honig. Hergestellt aus wertvollem natürlichem Sesam ohne Zusatzstoffe oder Bleichmittel.

Riegel (mit Glukose-Sirup und Honig) auch mit Erdnüssen, Walnüssen, Mandeln, Haselnüssen oder Pistazien erhältlich (Diverse Ausführungen / Größen (Rezeptur nach Kundenwunsch möglich)).

Sesamriegel mit Honig Sesamriegel kleine Sesamriegel Snack Bits aus Sesam


Sesam –  Natur

Durch Auswahl hochwertiger Rohware und einem modernen Verarbeitungsprozess wird völlig ohne Chemie geschält, unter Einsatz von frischem Trinkwasser aus dem städtischen Leitungsnetz. Geschälte und ungeschälte Sesamsaat behält damit ihren arteigenen, nussigen Geschmack mit zarter Bitternote. Ungeschälte Sesamsaat, wegen der zusätzlichen Ballaststoffe beliebt, wird durch Waschen von anhaftenden erdigen Bestandteilen und sonstigen Anhaftungen gesäubert.

Permanente Qualitätskontrollen, intern und extern, sorgen für ein gesichertes Lebensmittel, das höchsten Anforderungen entspricht. Die Pasteurisierung der Fertigware bietet größtmögliche Sicherheit im Falle mikrobiologischer Verunreinigungen wie z.B. Salmonellen.

Eine Kombination aus Wärme und modifizierter Atmosphäre, durch Entzug von Sauerstoff (EcO2-Behandlung)
stellt sicher, dass das Endprodukt gegen eventuellen Insektenbefall in allen Entwicklungsstadien auf umweltfreundliche Weise geschützt ist. Endlagerung der Fertigware vor Versand erfolgt in Kühlräumen.

Sesam Natur Sesam Natur


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Marktbericht – Update Sesam

Gesamterntemenge auf Vorjahresniveau – 19.10.2016

geschälter Sesam

Die Preise für Sesam sind seit dem historischen Tief zu Beginn diesen Jahres um rund 30 % gestiegen. Der Grund sind insbesondere die deutlich geringeren Erntemengen in Indien mit 250.000 to, die rund 40 % unter dem Vorjahr liegen.

Der afrikanische Kontinent hingegen verzeichnet 2016 mit rund 1.5 Mio to die größte Erntemenge aller Zeiten.

Der Gesamtmarkt wird im Wesentlichen durch den Konsum in China bestimmt. Dessen Jahresbedarf liegt bei rund 1 Mio to, von denen ca. 150.000 to aus eigener Produktion kommen. Damit liegt der monatliche Konsum bei rund 85.000 to. Zum aktuellen Zeitpunkt befinden sich ca. 180.000 to unverkaufte Sesamsaat in chinesischen Häfen. Wir rechnen damit, dass China die Mengen bis Ende diesen Jahres aufbrauchen wird und erwarten steigende Nachfrage ab November.

 

Sesam-Importmenge China

Bis Juli 2016 wurden bereits rund 600.000 to Sesam importiert. Nach dem chinesichem Neujahrsfest im Februar stiegen die Importmengen deutlich.

Hauptbezugländer China

Indien spielt für China als Bezugsland von Sesam kaum eine Rolle.
Die für unsere Märkte bedeutenden afrikanischen Anbauländer Nigeria, Burkina Faso, Äthiopien und Sudan zeigen im Gegensatz zu Indien einen Zuwachs in den Erntemengen von insgesamt ca. +20 % zum Vorjahr. Die verringerte Ernte in Indien von rund -40 % wird dadurch zum Großteil kompensiert.

Erntemengen 2016 vs. 2015
Zum Ende diesen Jahres rechnen wir mit erhöhten Aufkäufen in Afrika, insbesondere durch China. Auch Indien wird einen Teil der Rohware in Afrika aufkaufen, um den Inlandskonsum und Exportverpflichtungen zu decken.

Aufgrund ähnlicher Gesamterntemengen (Afrika + Indien + China) der beiden Jahre 2015 (ca. 2.035.000 to) zu 2016 (ca. 2.025.000 to) erwarten wir jedoch keine erheblichen Preissteigerungen, rechnen sogar mit nachgebenden Preisen bis zum Jahresende. Wir empfehlen marktbegleitend einzudecken.


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Marktbericht – Leinsaat

Marktbericht Leinsaat – Ernte 2016 – 13.10.2016

Leinsaat

Leinsaat – Russland:

Die russische Ernte ist eingebracht und bereits weitestgehend kontrahiert. Gegen Mitte September musste eine Partie mit 15.000 MT storniert werden, da die Verkehrsfähigkeit der Ware in der EU nicht gegeben war – Grund offiziell weiterhin unklar. Momentan werden aus Russland nur noch Rohwarenmengen angeboten, die für Schiffsverladungen und den dazugehörigen Musterziehungsprozedere zu klein sind.


Leinsaat – Kasachstan:

Die Ernteeinbringung in Kasachstan kommt wegen der vorteilhaften Witterungsbedingungen gut voran. Bisher konnten ca. 70 bis 80 % der Anbauflächen geerntet werden. Marktbeobachter gehen von Erntemengen bis zu 350.000 MT aus. Staatliche Schätzungen gehen von weit höheren Mengen (ca. 600.000 MT) aus.

Staatliche Subventionen führten zu einer enormen Ausdehnung des Leinsaatanbaus, auch auf unkultivierten Brachflächen. Es ist davon auszugehen, dass nur etwa 60 % der gesamten Anbauflächen eine Aberntung erfolgen wird.

Mit einem Markteintritt Kasachstans ist in etwa 4-5 Wochen zu rechnen. Die Verschiffungen sind abhängig von der Verfügbarkeit vom russischen Bahntransporten zu den russischen Seehäfen. Unter günstigen Umständen ist mit ersten Lieferungen ab Mitte/Ende November zu rechnen. Die Exporte nach China (mittlerweile größter Abnehmer neben der EU) sind bereits angelaufen.


Leinsaat – Kanada:

Das Angebot an kanadischer Ware ist weiterhin stabil, trotz der wesentlich geringeren Erntemengen in 2016. Mit Preisanpassungen für kanadische Ware wird bei einem weiter sinkenden Preisniveau für osteuropäischen Ware nicht gerechnet.


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Marktbericht – Walnusskerne

Walnusskerne – Ernte 2016 – 05.10.2016

Walnusskerne

Walnusskerne – allgemeiner Überblick:

Es ist zu erwarten, dass nach der letzten Walnuss-Saison viele Marktteilnehmer erst den Markteintritt der Amerikaner abwarten. Auch die Anbieter aus Osteuropa werden sich an diesen Vorgaben orientieren. In der Saison 2014/2015 wurden gut 98.000 MT inshell in die EU28 exportiert – eine deutliche Steigerung zur Saison 2013/2014 (knapp 85.000 MT). In der laufenden Rekord-Saison 2015/2016 wird von weiteren Steigerungen ausgegangen und noch immer sind ausreichend Mengen im Markt. Die bisherigen Prognosen für die kommenden Ernte 2016 sind durchweg positiv.


Walnusskerne – Chile:

Auch Chile konnte seinen Absatz in der EU in den letzten Jahren deutlich steigern. Alleine in der Saison 2014/2015 um gut 3.500 MT auf insgesamt ca. 24.500 MT inshell. Starkregen während der diesjährigen Ernte hat deutliche Korrekturen bei den Ernteprognosen erforderlich gemacht. Nur gut 75.000 MT inshell von den geplanten 100.000 MT inshell konnten in 2016 geerntet und verarbeitet werden. Die Ernte 2016 ist weitestgehend ausverkauft. Für die Saison 2017 wird wegen der stabilen Anbauflächen aber unter günstigen Witterungsbedingungen mit Erntemengen im Bereich von 100.000 MT zu rechnen sein.


Walnusskerne – Frankreich:

Die Ernteschätzungen in Frankreich gehen bisher von einer Ernte in etwa auf Vorjahresniveau (ca. 40.800 MT inshell) aus. Gut 60 % der Ernte werden inshell exportiert und ca. 8 % der französischen Ernte (ca. 3.200 MT inshell) werden in Moldawien geknackt und als Kerne wieder reimportiert.


Walnusskerne – Spanien:

Spaniens Ernteprognosen gehen bei guten Witterungsumständen von einem Erntevolumen von gut 15.000 MT aus, was sich leicht unter dem Vorjahresniveau bewegt.


Walnusskerne – Italien:

Die bisherige Entwicklung der italienischen Ernte verlief wegen negativer Wetterbedingungen nicht vorteilhaft. Das sinkende Erntevolumen wird  auf ca. 9.850 MT inshell geschätzt.


Walnusskerne – Osteuropa:

Die Entwicklung der neuen Ernte in Osteuropa war bisher sehr vorteilhaft – in fast allen Ursprüngen wird von einem Erntevolumen mindestens auf Vorjahrsniveau ausgegangen, bei guter Qualität der neuen Ernte. Rumäniens Ernte wird auf gut 33.000 MT inshell geschätzt. Die Erntemengen der Ukraine werden auf gut 100.000 MT inshell geschätzt, wovon mittlerweile gut 25 % direkt in die EU exportiert werden. Auch die moldawische Ernteschätzungen sind mit ca. 33.000 MT inshell durchaus positiv. Auch Moldawien exportierte in den Vorjahren gut 75 % der eigenen Ernte in die EU.

Wir bieten Ihnen gerne unsere neue Ernte Walnusskerne an – sprechen Sie uns an!


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Salmonellen in Sesam

Der Prozess ist das A und O – 19.09.2016

Sesam von Tampico Trading

Gibt es überhaupt einen sicheren Prozess gegen Salmonellen?

Seit etlichen Jahren ist Sesam aus Indien mit Salmonellen einer der „Quotenrenner“ im RASFF-Portal, sowohl in geschälter als auch in ungeschälter Form. Nun gab es Salmonellenalarm auch bei Natursesam aus Uganda, und eine Drogeriemarktkette musste die Ware aus ihren Regalen zurückrufen.

Mit etwas Hintergrundwissen über die Sesamverarbeitung kann dieser Vorfall keine allzu große Überraschung sein. Sesam ist im Hinblick auf Salmonellen ein Risikoprodukt.
Der übliche Natursesam auf dem Markt wird ausschließlich mechanisch bearbeitet. Es erfolgt keinerlei Behandlung zur Eindämmung der Salmonellengefahr. Jegliche Keime, die sich vom Feld her auf der Ware befinden, werden ungehindert zum Konsumenten durchgereicht. Ein an sich gesundes Produkt wird so zu einer potentiellen Gefahr.

Beim Salmonellenbefall von geschälter Sesamsaat, die ja eigentlich die Erhitzung nach dem Schälprozess durchlaufen hat, ist nicht selten die Verwendung von verunreinigtem Wasser im Spiel, oder es gibt Hygienemängel im Produktionsumfeld, so dass die Ware nach der Produktion erneut verunreinigt werden kann. Salmonellen treten in Nestern auf, deshalb reichen bloßes Bemustern und Analysieren nicht aus, um die ganze Wahrheit ans Licht zu bringen. Es ist unerlässlich, den Prozess und das Produktionsumfeld zu kennen, um sicher gehen zu können, dass bestimmter Sesam salmonellenfrei ist.

Tampico Trading hat einen Prozess entwickelt Salmonellen in Sesam zu vernichten!

Sesamsaat kann auch ein sicheres Produkt sein, egal ob sie geschält wurde oder nicht!
Wir arbeiten mit einem europäischen Reinigungs- und Schälbetrieb zusammen, der Salmonellen durch einen validierten Prozessschritt zuverlässig abtöten kann. Das Geheimnis liegt einerseits im Waschen der ungeschälten Saat (zusätzlich zur mechanischen Reinigung), vor allem aber in der Pasteurisierung, die sowohl bei der ungeschälten als auch bei der geschälten Sesamsaat angewendet wird. Dieses Verfahren ist speziell auf die hoch-pathogenen Salmonellen und ihre große Hitzebeständigkeit ausgerichtet. Darüberhinaus arbeitet der Betrieb selbstverständlich hygienisch auf höchstem Niveau und ist seit vielen Jahren IFS-zertifiziert.

Arbeiten Sie mit sicheren Lebensmitteln! Gehen Sie kein Risiko ein!

Gerne stehen wir für weitergehende Informationen und Angebote zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

 

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Marktbericht – Europäische Kürbiskerne

Rekordernte 2016 – 15.09.2016

Kürbiskerne

Kürbiskerne Europa:

Für die Ernte 2016 erwarten wir in Europa eine Rekordmenge an Kürbiskerne. Einige Produzenten rechnen mit einem Angebotsüberhang von rund 35.000 to. Demnach wird es deutlich mehr Menge als Bedarf geben. Wir rechnen mit einem rückläufigen Preisniveau in den kommenden Wochen.


Kürbiskerne China:

In China rechnen wir mit einer Mengensteigerung der Kürbiskernernte in Höhe von ca. 20 % zum Vorjahr. Aufgrund der Pleite der Reederei Hanjin werden die Frachtpreise erheblich höher ausfallen.


Unser Produzent für Kürbiskerne in Europa:

Profitieren Sie von unseren pestizidfreien Kürbiskernen aus Europa, die ausschließlich maschinell geerntet werden. Unser Produzent kennt den Kürbiskernmarkt seit mehr als 25 Jahren. Wir verkaufen Ihnen nicht nur die Ware, sondern Sicherheit für jeden einzelnen Kürbiskern – bitte verlassen Sie sich darauf.
Wir bieten Ihnen gerne unsere Bäckerqualität und Knabberware an – sprechen Sie uns an!


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Marktbericht – Sesamsaat

Sesamsaat – Ernte 2016 – 30.08.2016

Sesamsaat – Indien:

Nach fünf Jahren erreichten die Preise der Sesamsaat zu Beginn 2016 das historische Tief der Ernte 2011 (Abbildung 1). Ursache des rückläufigen Preisniveaus waren steigende Erntemengen bis 2015 (Abbildung 2) bei gleichzeitig fallenden Exportmengen (Abbildung 3). Vieles deutet nun auf ein steigendes Preisniveau der Sesamsaat über die Ernteperiode 2016/2017 hinweg.

Sesampreise   Ertemengen Sesam      Exportmengen Sesam

Für die Ernte 2016 erwarten wir in Indien rund 50 % weniger Erntemenge zum Vorjahr. Die Gründe der stark reduzierten Mengen an Sesamsaat, resultieren aus geringeren Anbauflächen, wodurch die Erntemenge rund 30 % geringer ausfallen wird. Einige Farmer haben stattdessen zu profitableren Früchten gewechselt. Darüber hinaus wurde die Ernte von starken Niederschlägen beschädigt. Wir rechnen hierbei mit einem weiteren Ernterückgang von rund 20 %. In Summe bedeutet dies eine rund 50 % geringere Erntemenge zum Vorjahr, zuzüglich eines Überhangs von Ware aus alter Ernte von ca. 13 %. Die Erntemenge an Sesamsaat in Indien liegt demnach auf gleichem Niveau wie im Jahre 2012 und damit deutlich unter den Vorjahren. Als Konsequenz erwarten wir steigende Importmengen an Sesamsaat seitens des indischen Binnenmarktes aus Afrika.


Sesamsaat – Afrika:

In Afrika entwickelt sich die Ernte bislang sehr positiv. Nigeria wird ab September geerntet und befindet sich mit rund 220.000 to auf Vorjahresniveau.
Auch im Sudan und Äthiopien erwarten wir Erntemengen zwischen 200.000 to – 250.000 to auf Vorjahresniveau. Für China wird insbesondere Afrika den Hauptbeschaffungsmarkt für Sesam darstellen. Afrikas Ernteflächen wurden in den vergangenen 10 Jahren um rund 250 % vergrößert. Der Kontinent gehört zum weltweit größten Anbaugebiet für Sesam.


Sesamsaat  – China:

China hat aufgrund starker Niederschläge einen deutlichen Rückgang auf rund 300.000 to der Erntemenge zu verzeichnen. Der der jährliche Konsum liegt bei rund 1 Mio. to Sesam. Wir rechnen mit deutlich höheren Importmengen über die Ernteperiode 2016/2017 hinweg.


Sesamsaat  – Fazit:

Aufgrund der geringeren Erntemengen in Indien und China erwarten wir höhere Importmengen dieser Länder. Der Hauptbeschaffungsmarkt wird Afrika sein. Die rückläufige Preistendenz wird damit beendet sein. Wir rechnen mit einem steigenden Preisniveau in Indien, ebenso in Afrika und empfehlen zur Deckung für das erste Halbjahr 2017.

 

Marktbericht – Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne – Ernte 2016 – 24.08.2016

Sonnenblumenkerne – Bulgarien:

Aufgrund des höheren Ertrags pro Hektar (2,4 to.) und der ausgeweiteten Anbaufläche für Sonnenblumenkerne (+ 55.000 Hektar auf 810.000 Hektar) rechnen wir mit einer Erntemenge von rund 1.940.000 to. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 360.000 to zum Vorjahr.

Negative Witterungsverhältnisse führen zu einer verkleinerten Kerngröße bzw. erhöhter Feuchtigkeit im Kern. In einigen Regionen Mittel und- Osteuropas wurden unmittelbar vor der Ernte schlechte Witterungsverhältnisse bestätigt. Wir rechen mit Erntebeginn ab September.
Zwischen den großen Ölmühlen, Händlern und Produzenten erwarten wir weiterhin einen starken Wettbewerb gegenüber der Rohware. Größere Rohwarenaufkäufe fanden bereits im zweiten Quartal dieses Jahres statt. Aufgrund der ausgeweiteten Produktionskapazitäten einiger Ölproduzenten aus der Schwarzmeer-Region, rechnen wir mit Preissteigerungen. Die Anbauer werden nur zögerlich größere Mengen verkaufen.

Nach einem historisch niedrigen Preislevel erwarten wir, aufgrund positiver Ernteprognose, erhöhte Nachfrage und ein leicht ansteigendes Preisniveau für die neue Ernte. Wir empfehlen zur langfristigen Deckung.


Sonnenblumenkerne – Rumänien:

Nach aktuellen Schätzungen rechnen wir mit einer Erhöhung der Sonnenblumenkernernte um 186.000 to. auf insgesamt 1,97 Mio. to.

Aufgrund eines erhöhten Hektarertrags von 1,2 to. pro Hektar auf 1,95 to. pro Hektar und die Ausweitung der Anbauflächen um 35.000 Hektar auf insgesamt 1.010.000 Hektar, erwarten wir größere Erntemengen zum Vorjahr.
Ende August / Anfang September rechnen wir mit Erntebeginn.


Sonnenblumenkerne – Russland:

Russlands Sonnenblumenernte hat sich zum Vorjahr deutlich verändert. Mit einer Vergrößerung der Anbaufläche um rund 547 TSD Hektar erhöht sich diese auf insgesamt 7.400 TSD Hektar. Die erhöhte Anbaufläche liegt unter dem Rekordhoch von 2011 / 2012 mit 7.614 TSD Hektar. Wir erwarten eine Gesamtmenge von rund 11 Mio. to. Aufgrund der positiven Ernteerwartungen wurde bereits in Ölmühlen investiert und die Kapazitäten ausgeweitet.


Sonnenblumenkerne – Moldawien:

Aufgrund steigender Materialkosten für das Aussäen, wurden die Anbauflächen der neuen Ernte um rund 10 % reduziert. Wir rechnen mit einer diesjährigen Erntemenge von rund 450.000 to. Dies entspricht immer noch einer Steigerung von ca. +100.000 to. zum Vorjahr.


Sonnenblumenkerne – Ukraine:

Nach offiziellen Melden rechnen wir mit rund 5,9 Mio. Hektar Anbauflächen für die neue Ernte. Demnach erwarten wir eine Gesamterntemenge von rund 12,8 Mio. to. Dies entspricht einer Erhöhung von ca. 1,6 Mio. to zum Vorjahr.

Ukraine hat sich zum Weltmarktführer für Sonnenblumenöl entwickelt. Der Großteil der geernteten Sonnenblumenkerne wird im Inlandsmarkt gepresst. Die Kapazitäten der Ölmühlen wurden bereits ausgeweitet. 


Sonnenblumenkerne – EU-28:

Die Hauptanbauländer für Sonnenblumenkerne in der EU haben die Flächen vergrößert. Dazu zählen Spanien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. In Frankreich hingegen rechnen wir mit reduzierten Erntemengen aufgrund schlechter Witterungsbedingungen. Insgesamt erwarten wir eine Steigerung der Erntemengen in ganz Europa um ca. 1 % zum Vorjahr.

Nach aktuellen Schätzungen rechnen wir mit einer erhöhten Erntemenge von rund 927.000 to. zum Vorjahr. Demnach liegt die Gesamterntemenge über die EU-28-Staaten hinweg bei rund 8,6 Mio. to. – jedoch unter der Rekordernte von 2014 / 2015. Die Gesamtfläche wurde um 143.000 Hektar vergrößert und liegt für das Erntejahr 2016 bei 4,3 Mio.

 

Alle 28 EU-Staaten rechnen mit einer Ausweitung der Ölproduktion. Der Inlandskonsum ist gestiegen und befindet sich auf dem höchsten Preislevel gemessen an den vergangenen drei Erntejahren.

Spanien, Deutschland, Ungarn, das Vereinigtes Königreich, sowie Rumänien und Portugal rechnen mit steigendem Konsum an Sonnenblumenöl für das kommende Erntejahr 2016 / 2017.